Weil ich gerade nicht besonderes zu berichten habe, möchte ich zur Überbrückung eine wirklich einmalige Sichtweise auf die finnische Sprache zitieren, die ich unter dieser Adresse gefunden habe: http://www.spackonauten.org/aktuell/archiv/2007_07.html
Die Finnische Sprache ist übrigens sehr lustig. Ich glaube, sie schreiben ein Wort und wenn das Wort fertig ist, dann kommt die Liina, die kleine Wortfee und verteilt nach Gutdünken einfach ein paar zu kurz gekommene Buchstaben über das Wort. Das sind in der Regel Äs, Ks, Hs, Ys und Is. In Finnland weiss man schon seit Jahrhunderten, dass die Reihenfolge der Buchstaben in einem Wort keine Rolle spielt und dass man sich nur daran hält, um diejenigen zu Ärgern, die gerade schreiben lernen. Jaja, Kälte und Dunkelheit machen kautzig.
Überhaupt bin ich der Meinung, dass Finnland von zu kurz gekommenen Buchstaben gegründet worden ist. Man hat sich das Volk der Buchstaben etwa so, wie eine große Buchstabensuppe vorzustellen. Und weil der große Buchstabenschöpfer ein dufter und gerechter Typ ist, macht er von jedem Buchstaben die gleiche Menge. Soweit so gut. Der große Sprachausdenker, der sich am Anbeginn der Zeit alle Sprachen ausgedacht hat, war aber nicht ganz so dufte und gerecht, wie der große Buchstabenschöpfer und so kam es, dass in den allerallermeisten Sprachen gewisse Buchstaben bevorzugt werden. Wer schonmal Glücksrad geschaut hat, der weiss, dass das bei uns, also in diesem unserem Landem zum Beipiel das E, das R, das N, das S, das T und das L sind. Die werden besonders gern genommen.
Das bedeutet zum einen natürlich mehr Arbeit für die Genossen, aber zum anderen auch mehr Publicity. Klar, dass da da Ä, das H, das Y und das I irgendwann sauer wurden, weil sie so selten gebraucht wurden. Deswegen haben diese Buchstaben dann Finnland gegründet und dort leben sie jetzt in Saus und Braus und zeigen den Kollegen eine lange Nase. Vor allem in Braus.
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In Finnland gibt es zwei Amtssprachen, nämlich Finnisch und Schwedisch. Das liegt daran, dass ungefähr die Hälfte aller Finnischen Kinder, sobald sie in die Schule kommen und den Kram schreiben sollen, so tun, als könnten sie gar kein Finnisch, weil sie sich nicht in der Lage sehen, die Herausforderung anzunehmen. Sie gehen sogar so weit, dass sie heimlich in ihrer Freizeit Schwedisch lernen.
Finnische Bücher sind übrigens in der Regel doppelt so dick, wie Englische Bücher und das wohlgemerkt bei identischem Inhalt! Die Finnische Suchmaschine für das Internet ist doppelt so hoch und dreimal so breit, wie ihre ausländischen Kollegen! In Finnland ist das Spiel Skrabble verboten, weil die Herstellung bis zum Verbot große Teile der Finnischen Wälder vernichtete. Wenn man alle Ä-Punkte der Finnischen Verfassung auf einen Haufen werfen würde, dann würde es einen schwarzen Fleck ergeben, der etwa halb so große ist, wie Mecklenburg-Hinterpommern.